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Reise 2009:Auf den Spuren des Smaragd-Buddha und thailändischer GeschichteChiang Rai, 10. Februar 2009 Bevor wir Chiang Rai verlassen erleben wir noch einen Traum. Wie eine Fata Morgana taucht am azurblauen Himmel ein Tempel von märchenhafter Schönheit auf: der Wat Rong Khun, das Werk eines jungen einheimischen Architekten, Chalermchai Kositpipat. Anfangs wollte er nur eine Versammlungshalle bauen und rechnete mit einer Bauzeit von mehr als zehn Jahren, schreibt der Künstler in seiner Broschüre über sein Projekt, das er 1997 begann. Nach zweijähriger Konstruktionsarbeit stellte er fest, dass die Menschen begeistert von seiner Kunst waren. Außerdem fand er, dass die übrigen Gebäude des Tempels ziemlich hässlich wirkten und nicht mehr zu der neuen Versammlungshalle passten. Deshalb ließ er sie alle abreißen und startete sein Werk von der Fassade über den Dorfteich vor dem Tempel, den Lesepavillon, die Gebetshalle, die Speisehalle, bis zu den Zellen der Mönche. Weiter sagt er: "Ich möchte diesen Tempel als himmlische Wirklichkeit bauen, ein Paradies auf Erden, dass die Menschheit erleben kann. ...Die weiße Farbe steht für die Reinheit Buddhas, das weiße Glas steht für Lord Buddhas Weisheit, die über der Erde und dem Universum erstrahlt." Jedes Detail hat einen philosophischen Hintergrund und zeugt von seiner unerschütterlichen Hingabe an sein geliebtes Vaterland, seine Religion, den König und die Menschen. Der Künstler rechnet damit, dass die Fertigstellung der gesamten Tempelanlage 60 - 70 Jahre dauert und hat bereits Vorsorge getroffen, dass im Falle seines Todes in seinem Sinn weiter gearbeitet werden kann. Viele seiner Schüler und Studenten hat er bereits unterwiesen. Sie arbeiten mit Eifer in der angrenzenden Werkstatt an den aufwendigen Details.
"Chalermchai Kositpipat wurde am 15.02.1955 in Ban Rong Khun geboren und
stammt aus ärmlichen Verhältnissen. Sehr früh entdeckte er seine Liebe zur
Kunst und Malerei. Seine Universitätsabschlüsse und Ehrungen sind das
Resultat von großem Talent, harter Arbeit und Stipendien. Als er seine 1.
Goldmedalle bei einem nationalen Wettbewerb erhalten hatte - damals war er
noch Senior an der Faculty of Painting and Sculpture and Graphic Arts der
Silpacoren Universität - entschied er, sich bis zu seinem Tod der
schaffenden Kunst zu widmen. Inzwischen kann er auf riesige Erfolge
zurückschauen, sowohl national als auch international. Seine
zeitgenössischen Gemälde der Thai-Kunst begeisterten auch den König, der
mehrere seiner Bilder besitzt. Diese Wertschätzung war für Chalermchai
Kositpipat entscheidend, um den Tempelbau in seinem Heimatdorf in Angriff
zu nehmen. Bereits jetzt ist dieser vorher unbekannte Tempel Wat Rong Khun
über die Grenzen berühmt geworden zum Stolz der Provinz und des ganzen
Landes." Meine Suche nach den Spuren des Smaragd- Buddha endete im Wat Chedi Luang (Phra Dhatu Chedi Luang) in Chiang Mai. Hier sahen wir allerdings nur die Ruinen einer ehemals 80 m hohen Stupa, in deren Ostnische das Heiligtum 79 Jahre lang aufbewahrt wurde. Die Baumaßnahme zur Gestaltung dieser Nische hatte ein Jahr gedauert, während dessen der Smaragd-Buddha in der 'Grand Vihara' (Versammlungsstätte) präsentiert wurde. Einer Gedenktafel entnahmen wir noch folgende Informationen: Phra Dhathu Chedi Luang ist eine mindestens 600 Jahre alte Pagode und die höchste im ehemaligen Lanna-Königreich. Sie wurde im Jahre 1391 unter König Saenmuangma (1386-1401) erbaut. Im Jahre 1479 unter König Tilokaraja, 9. Monarch der Mengrai-Dynastie (1442-1487) wurde sie umgebaut und vergrößert auf 80 m Höhe und 56 m Breite an jeder der vier Fundamentseiten. Es handelt sich um einen Stilmix aus Lanna, Sri-Lanka- und Bagan-Architektur. Die wichtigste Veränderung war jedoch die oben bereits erwähnte Gestaltung der Ostnische zur Aufnahme des Smaragd-Buddha. Die Mönche, von denen wir gerne mehr erfahren hätten, wußten gar nichts über den Smaragd Buddha. Unser Fahrer, der uns sicher zu allen Schauplätzen brachte. Lustig fanden wir das Schild mit der Aufschrift 'Spling Rolls' in Chiang Mai. Wir hatten Nid immer damit aufgezogen, dass er Probleme hatte, das 'R' auszusprechen. Diesen Buchstabe gibt es nicht im Thai-Alphabet, erklärte er uns. Auf unserem Weg nach Chiang Mai stoppten wir an einer Heißen Quelle. Zum Beweis wurden uns gekochte Eier vorgeführt, die in der Tiefe gegart worden waren. |
Alle Fotos und Texte ©2005-2010 Ursula Schlößer • Kontakt • Impressum
Alle Fotos und Texte ©2005-2008 Ursula Schlößer • Kontakt • Impressum
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