Startseite
Reise 2005:
E&O Express
Reise 2006
I: Kambodscha
II: Vietnam
III: Laos
Reise 2007:
China
Literaturtipps
Links
Kontakt
Impressum/
Datenschutz
Gästebuch

 

 

 

 

 

Startseite
Reise 2005:
E&O Express
Reise 2006
I: Kambodscha
II: Vietnam
III: Laos
Reise 2007:
China
Literaturtipps
Links
Kontakt
Impressum/
Datenschutz
Gästebuch

 


 

 

 

 

Startseite
Reise 2005:
E&O Express
Reise 2006
I: Kambodscha
II: Vietnam
III: Laos
Reise 2007:
China
Reise 2009:
Nord-Thailand
Reise 2010:
Myanmar
Literaturtipps
Links
Kontakt
Impressum/
Datenschutz
Gästebuch

 

 

Reise 2009:

Auf den Spuren des Smaragd-Buddha und thailändischer Geschichte


Phra Mongkhon Bophit ist eine der größten Bronze-Buddha-Skulpturen in Thailand. Die Skulptur misst an der breitesten Stelle, den gekreuzten Beinen, 9,55 m und ist 12,45 m hoch. Buddha ist in der so genannten 'Subduing Mara' -Position (das Böse abwehrend) dargestellt. Die Skulptur stammt aus der frühen Ayutthaya-Periode (1448 - 1602 A.D.) und wurde zunächst an der Ostseite des alten Palastgeländes positioniert. Während der Regierungszeit von König Song Tham fand sie einen Platz auf der Westseite, wo man zum Schutz einen Pavillon über ihr errichtete. Unter König Phra Chao Sua (Anfang 18. Jh.) wurden der obere Teil des Pavillons und der Kopf Buddhas durch Blitzeinschlag beschädigt. Der Pavillon wurde daraufhin in ein Klostergebäude umgewandelt. Die Hauptrestauration des Phra Mongkhon Bophit fand jedoch 1742-1743 A.D. statt, als König BoromaKote regierte.

Durch den Fall des Ayutthaya-Königreichs wurden Gebäude und Skulptur durch Feuer stark beschädigt. Die komplette Restauration fand erst 1956 statt. Am 23. März 1990 verkündete das Gremium des Obersten Patriarchen in einer feierlichen Kerzenscheinaktion, dass die Skulptur dank einer großzügigen Spende von Königin Sirikit einen Goldüberzug erhalten würde. Die Königin hatte in besonderer Verehrung der Statue die Summe von 70.000 Baht an die Restaurations-Stiftung gespendet. Die Stiftung wiederum ehrte mit der Ausführung dieser Arbeiten die Königin während der Zeremonien zu ihrem 60. Geburtstag.

Quelle: Freie Übersetzung der Gedenktafeln am Eingang des Tempels nach Dokumenten des Departments of Fine Art.

Die Steinreliefs rechts und links neben dem Eingang des Tempels erinnern an den Besuch des deutschen Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg-Schwerin und seiner Gattin, die König Chulalongkorn Rama V 1883 besuchten und damit den Grundstein für eine tiefe, dauerhafte Freundschaft zwischen Deutschland und dem thailändischen Königshaus legten. Begleitet wurden die deutschen Ehrengäste hier von Prince Damrong Rajanubhab, einem jüngeren Halbbruder des Königs.

Zu ihnen gehört auch der Wat Phra Si Sanpeth. In den Chedis (anderes Wort für Stupa oder Heiligtum) wurde die Asche der Könige und wichtiger Familienmitglieder aufbewahrt. 1499 wurde eine besondere Halle zur Verehrung erbaut. Ein Jahr später (1500) ordnete König Ramathibodi II die Anfertigung einer 16 m hohen Buddha-Statue an, die mit Gold überzogen wurde. Diese Statue wurde das Hauptobjekt der Verehrung in der königlichen Halle.

Bei der Plünderung von Ayutthaya wurden der Goldüberzug und andere Dekorationsstücke von den Eroberern gestohlen. Während der Regierungszeit von König Rama I (1782-1809 A.D.) wurde der Kern der Statue des Phra Buddha Chao Si Sanpeth zum Wat Phra Cehetuphon nach Bangkok gebracht, wo für ihn eigens ein Heiligtum gebaut wurde. Die entsprechenden Erklärungen verdanke ich nicht nur dem umfassenden Wissen von Nid sondern auch den verfügbaren Unterlagen des Department of Fine Arts.

Wie auf den Fotos zu sehen ist, ging Nid nicht ohne seinen Schirm in die Sonne. Ich hatte zum Glück meinen Strohhut dabei und eine Hand mehr zum Fotografieren.

Als Weltkulturerbe unter dem Schutz der Unesco befinden sich Ayutthayas historische Tempel und die Ruinen des königlichen Palastes im so genannten Geschichtspark der einst so prachtvollen Stadt.

Auszug aus dem Chronicle von Ayutthaya über die Phase des Untergangs der Hauptstadt:

"Am Dienstag, 9. Tag im 5. Monat des zunehmenden Mondes im Jahre des Schweins (1767 A.D.) gegen 4:00h p.m. griffen die Burmesen die Hauptstadt vom hohen Fort des Wat Ka Rong, Wat Mae Nong Pluem an. Dann setzten sie die Mauern unter Feuer. Während die Mauern zusammenbrachen, marschierten sie in die Stadt ein. Sie setzten den Palast in Brand und den Wat Phra Si Sanpeth. Die königliche Familie und die hohen Beamten flohen mit ihren Angehörigen.

Obwohl Ayutthaya vor mehr als 229 Jahren fiel und später Thonburi und Bangkok ihren Platz als Hauptstadt einnahmen, bleibt Ayutthaya im Gedächtnis der Thai sowohl bei der älteren als auch der jungen Generation, denn mehr als 417 Jahre war es ihr Zentrum für Administration, Religion und Business. Immer wieder wurde das Bild von Ayutthaya in Erinnerung gerufen und die verschiedenen Stadien neu betrachtet, um das Verständnis und die Anerkennung der Wichtigkeit dieser alten Hauptstadt zu reflektieren.

Das literarische Werk von Krom Phra Ratchawang Bowon Maha Surasinghanat , in dem er den Krieg mit den Burmesen im Jahre 1793 bewertet, beweist seine Liebe und Sehnsucht nach der glorreichen Zeit Ayutthayas und den Rattanakosin-Perioden. Er beschreibt ein blühendes Ayutthaya, in dem die Menschen Tag und Nacht glücklich lebten."

(freie Übersetzung aus dem Englischen)

"Si Ayutthaya
Great Thai capital
Once destroyed by an evil enemy
We will defeat and bring to their knees
To return the glory to our love, Ayutthaya."

Das beliebteste Fotomotiv im Ayutthaya-Geschichtspark:

Es gibt keinen historischen Beweis, wie der Kopf Buddhas in diese Position geraten ist. Folgendes wird vermutet:

Bei der Verteidigung Ayutthayas gegen die eindringende burmesische Armee in 2310 B.E. wurde der Tempel Mahathat in Brand gesetzt und völlig zerstört. Dadurch zerborsten fast alle Kunstwerke und Statuen. Teile fielen zu Boden. Danach war der Tempel über mehr als 100 Jahre verlassen und Bäume überwucherten die Ruinen. Möglich ist auch, dass das Department of Fine Arts im Jahre 2500 B.E. bei Restaurationsarbeiten diesen Buddha-Kopf einfach übersehen hat. Eine andere Vermutung lautet, dass ein Dieb ihn stehlen wollte, jedoch aufgrund des Gewichtes nicht zum Ziel kam oder er wurde frühzeitig überrascht und mußte seine Beute zurücklassen, so dass ein Baum den Buddha-Kopf im Laufe der Jahre vereinnahmen konnte.

"Es heißt, mit den Reichtümern unter den Buddha-Statuen des Wat Mahathat und Wat Phra Si Sanphet könne ein ruiniertes Königreich restauriert werden." Quelle: Wikipedia

Wat Mahathat liegt östlich des Grand Palace. Es handelt sich um den königlichen Tempel, der in Ayutthaya während der glorreichen Zeit als größtes Heiligtum galt. In der Mahathat Chedi (Hauptpagode) wurden Buddha-Reliquien aufbewahrt. Das dazugehörige Kloster war damals der Wohnsitz des höchsten Patriarchen. Die Chronik besagt, dass mit dem Bau der Hauptpagode während der Regierungszeit von Phra Borom Rajathirat I (Khun Luang Pha-Ngua) im Jahre 1374 begonnen wurde. Fertig gestellt wurde der Bau jedoch erst unter König Ramesuan.

Während der Regierungszeit von König Song Tham fiel die Hauptpagode zusammen. König Prasart Thong ließ sie wieder aufbauen und restaurieren. Während des letzten Krieges zwischen Ayutthaya und Burma im Jahre AD 1767 wurde das Kloster total zerstört und abgebrannt. Übrig blieben nur Ruinen.

zurück - weiter

Alle Fotos und Texte ©2005-2010 Ursula Schlößer KontaktImpressum

Alle Fotos und Texte ©2005-2008 Ursula SchlößerKontaktImpressum

Alle Fotos und Texte ©2005-2008 Ursula SchlößerKontaktImpressum